Hier sind die ersten Fotos vom Grabstein und  von der holographischen Welle, welche die beiden Stelen auf Leas Grab verbindet. Das Motiv des Regenbogens ist für uns während Leas Krankheit sehr wichtig geworden. Von der Kinderkrebsstiftung haben wir alle Armbänder in Regenbogenfarben mit der Aufschrift: „Eins werde ich nie tun: Aufgeben!“ getragen und einige von uns tragen es immer noch. Bei Leas Beerdigung haben wir dieses Symbol wieder aufgegriffen, Leas Sarg trug den Namen „Arche“ (der Regenbogen nach der Sintflut als Zeichen der Versöhnung und Lea wollte zudem Tierpflegerin werden) und unser Kranz war mit Blumen aller Regenbogenfarben gesteckt. Daher lag es nahe, auch bei der Grabsteingestaltung das Symbol des Regenbogens zu integrieren. Er verbindet die beiden Stelen, die rechte kürzere symbolisiert das Leben hier auf der Erde und die linke längere die Ewigkeit bei Gott. Auf der linken Stele ist ein Bild von Lea eingelassen und ihr Name ist mit ihrer eigenen Handschrift eingraviert. Die holographische Welle hat Reinhard M. Görs entworfen und hergestellt, der dieses Verfahren entwickelt und mit dieser Technik sehr unterschiedliche Objekte geschaffen hat. Vor der neuen onkologischen Intensivstation, KMT III,  im Universitätsklinikum Essen, hat er z.B. unterstützt durch den Gänseblümchen-Voerde, Verein zur Unterstützung krebskranker Kinder, vor den Fenstern der Kinder-Isolierzimmer fünf holographische Stelen aufgestellt. Die sich bei Sonne entwickelnden Regenbogenfarben auf den Stelen wirken positiv, stärkend auf die Seele der Kinder.

Den Grabstein hat die Firma Hilgert aus Dinslaken mit sehr viel Liebe zum Detail aus einem Rainbow Quarzsandstein hergestellt.



Von der Gruppe Wise Guys haben Dän, Eddy und Nils Lea noch im Frühjar 2010 besucht. Ein Foto von diesem Besuch kann man in der Foto-Show unten auf der Seite sehen, die auch bei Leas Beerdigung gezeigt wurde.

Besonders beeindruckt hat uns, dass Dän dann auch zu Leas Beerdigung gekommen ist. Auf dem Wise-Guys-Album „Achterbahn“ hat Dän diese Erlebnisse in dem Lied „Dankbar für die Zeit“ verarbeitet.


In der Zeitschriftenbeilage Prisma für den Zeitraum 1.11-7.11.2014 kann man folgendes über das Lied lesen:

Auf der anderen Seite findet sich aber auch ein ernsthafter Titel wie „Dankbar für die Zeit“. Es geht um den Tod und ums Abschiednehmen.

Auslöser war die Beerdigung eines treuen Wise-Guys-Fans. Dän war dort und durchlebte dabei das komplette Stimmungsprogramm. „Das war unglaublich traurig.“

Aber dann war da auch das Lachen, das vom nahen Kindergarten herüberschallte. Beides ist nun im Song enthalten, und das trifft im Konzert immer den Punkt.

„Das ruft die stärksten Emotionen auf“, berichtet Nils.




Die Fotos aus den Jahren 2008 - 2010 wurden bei Leas Beerdigung gezeigt.


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Lea